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Online-Shop: Strategie und Konzept

Welche Strategie und welches Konzept?

Ein Online-Shop bietet neben einigen Herausforderungen auch ganz neue Chancen. Damit können Sie die Kundenbindung erhöhen, zu Effizienz- und Produktivitätssteigerungen führen und den Umsatz durch neue Produkte und Dienstleistungen steigern.

Aber auch die Herausforderungen sind groß: Fast jeder Bereich eines Unternehmens muss sich an neue Prozesse gewöhnen. Deshalb ist eine solide E-Commerce-Strategie unerlässlich.

Shop-Idee

Wenn Sie als bestehendes Unternehmen Ihre Produkte bereits stationär vertreiben, ist die Ausgangslage grundlegend anders, als wenn Sie als reiner Internetanbieter an den Start gehen.

Der Online-Shop als ein zusätzlicher Vertriebskanal für ein Unternehmen, das sich mit seinen Leistungen und Produkten bereits einen Namen gemacht hat, kann in bestehende Geschäftsprozesse integriert werden und Kundenerlebnis, sowie interne Effizienz erhöhen. Hier soll man überlegen, welche neuen Möglichkeiten eröffnet der Internetkanal gegenüber den traditionellen Kanälen? Welchen besonderen Nutzen oder Mehrwerte bietet der Online-Shop den Kunden?

Ein reines Internetbusiness verlangt zwingend nach einer innovativen Shop-Idee (z.B. Verkauf von Nischenprodukten, neuartigen Dienstleistungen usw.) sowie nach Beschaffung der ganzen Logistik-, Kommunikations- und Marketings-Struktur.

Hier ist wichtig zu klären, worin unterscheidet sich der neue Shop von denjenigen der Mitbewerber? Wie möchten Sie den Shop positionieren?

Strategie und Kanäle

Die unterschiedlichen Ausgangssituationen haben auch einen gewaltigen Einfluss auf die Wahl der richtigen Strategie. Für diejenige, die ein Online-Shop als einen ergänzenden Servicekanal sehen, ist eine ausgewogene Mehrkanalstrategie angesagt.

Dabei wird der Shop zu einem direkten Verkaufskanal. Ein reiner Internet-Anbieter muss die Wachstumsstrategie wählen. Dabei kann der Online-Shop auf den unterschiedlichen Vertriebsmodellen oder deren Kombinationen basieren. Es kann ein direkter Verkaufskanal sein, ein auf Dropshipping aufgebauter Online-Shop oder eine umfangreiche Marketplaces-Plattform.

Die Auswahl der Kanäle spielt letztendlich eine entscheidende Rolle für alle Bereiche der E-Commerce-Struktur: bei dem Aufbau der Logistik, bei der Wahl der Software sowie den Marketingmaßnahmen.

Angebot

Das Internet setzt fast keine Grenzen für die Sortimentsgestaltung. Es ist möglich, das bestehende Angebot virtuell so zu erweitern, dass der Ertrag überproportional zu den Mehrkosten ausfällt, zum Beispiel, indem Produkte als Datensatz von Dritten beigesteuert werden und sogar das Fulfillment übernommen werden kann.

Auch hier gilt: Klare Kriterien sind für die Positionierung entscheidend. Einzigartigkeit, Qualität und daraus folgende Preisgestaltung, Versandtauglichkeit sowie die Erklärungsbedürftigkeit des Produktes sind für die genaue Angebotsdefinition von Bedeutung.

Zielgruppen

Dieser Punkt ist besonders für Start-ups essenziell wichtig. Es muss klar sein, wen Sie mit Ihrem Angebot genau ansprechen möchten, um den Shop erfolgreich bewerben zu können. Ein bestehendes Unternehmen, welches sein Geschäftsumfeld erweitert, wird sich mit der Frage beschäftigen, ob die bisherige Kundschaft die Produkte auch online einkaufen wird und ob der neue Onlineshop zusätzliche Käufergruppen anspricht.

In beiden Fällen sind Differenzierungsmerkmale wie demografische Struktur, Verhalten, Preissensibilität usw. für den Aufbau des Shops und für den begleitenden Service wichtig.

Logistik

Die logistische Struktur rund um den Online-Shop hängt eng zusammen mit der ausgewählten Strategie und den Vertriebskanälen. Diese Struktur umfasst alle Aktivitäten, die nach dem Abschluss des Bestellvorgangs, der Belieferung des Kunden und der Erfüllung der sonstigen Vertragspflichten dienen. Dazu gehören insbesondere: Zahlungsabwicklungen, Bestellungsannahme, Lagerhaltung, Kommissionierung, Verpackung, Frankierung, Versand bis hin Retourenabwicklung. Wichtig ist zu ermitteln, welche Ressourcen und Kompetenzen für den Shop erforderlich sind - und was davon intern und was extern genutzt wird.

Software, Design, Marketing

Wenn die vorherigen Punkte geklärt sind, kann man zur Wahl einer passenden Software übergehen. In einigen Fällen bieten ausgereifte Open-Source Software-Lösungen wie Shopware oder Magento eine ausreichende Funktionalität, welche dem Konzept Ihre Shops zum größten Teil entspricht.

Bestimmte Erweiterungen und Schnittstellen zu Warenwirtschafts-, Zahlungs- und Liefersystemen können dann individuell angereichert werden. In anderen Fällen ist die Entwicklung einer individuellen Lösung von Anfang an angesagt. Design und Usability-Engineering sind ein wichtiger Teil eines gut funktionierenden Shops und dürfen nicht vernachlässigt werden. Sie müssen nicht nur Ihren CI/CD-Richtlinien entsprechen, sondern auch die Art der Produkte und Besonderheiten der Käufergruppen berücksichtigen.

Ein ausgeklügeltes Set an Marketings- und Kommunikationstools kann schon bei der Konzeption des Shops festgelegt werden.

Budget

Grundsätzlich bietet das Internet die Möglichkeit, mit wenig Mitteln zu starten. Allerdings ist es nur mit viel Eigenleistung und Knowhow möglich. Eine professionelle Lösung für den Einstieg ins Internet setzt gleich von Anfang an auf erfahrene Fachkräfte, eine ausgereifte Shop-Lösung und entsprechend hohe Investitionen in die professionelle Umsetzung. Es lohnt sich auch, zuverlässige Dienstleister für Zahlungen, Lagerlogistik und Versand an Bord zu nehmen. Mögliche weitere Budgetposten sind Rechtsberatung, Werbekosten und Lizenzgebühren sowie das Webhosting.

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Heiko Faller, Inhaber WEBFADEN
"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen."
Sinnspruch: Jules Verne

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